Zum 01. März 2026 stellen wir unser Turmuhr um:
Wir läuten danach zum Gottesdienst bereits vor dem Stundenschlag von 09:50 Uhr bis 09:57 Uhr. Der Gottesdienst beginnt direkt nach dem Stundenschlag. Bitte daran denken und entsprechend früher kommen.
Ende der regelmäßigen Gottesdienste in der Matthäuskirche
Nach dem 08. März 2026 finden in der Matthäuskirche, auf dem Kirchberg, keine regelmäßigen Gottesdienste an Sonntagen mehr statt.
Die Gottesdienstbesucher werden gebeten anstatt dessen in die Lutherkirche zu kommen.
Herzlich willkommen in der protestantischen Lutherkirche Pirmasens
Gemeinde- und Dekanskirche sowie Grabstätte des Stadtgründers Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt.
Wir sind mitten in der Stadt
Mitten in der Fußgängerzone von Pirmasens, dort wo das Herz der Stadt schlägt, viele Menschen unterwegs sind, das Zentrum des städtischen Lebens ist, steht die Lutherkirche. Sie ist der Ruhepunkt in diesem hektischen Umfeld.
Wir sind protestantisch
Ihren Namen hat unsere Gemeinde vom Reformator Martin Luther, der als Fensterbild und Statur immer zugegen ist. Das lateinische Verb "protestare" bedeutet: „für etwas zum Zeugen aufgerufen werden“ oder „für etwas Zeugnis ablegen“. Protestantisch bedeutet uns, dass wir für unseren Glauben stehen und diesen auch nach außen tragen.
Wir sind offen für Suchende und Fragende
Kommen Sie herein, unsere Tür ist an jedem Tag offen für Sie. Genießen Sie unseren Kirchenraum, finden Sie Ruhe, halten Sie inne, zünden Sie eine Kerze an oder legen Sie ein Gebet in unserer Sorgenstele ab.
Wir sind alt, aber modern
Die Lutherkirche wurde 1761 als Hof- und Garnisonskirche von Landgraf Ludwig IX. von Hessen Darmstadt in Dienst gestellt. Sie wurde im 2. Weltkrieg zerstört, nach dem Krieg wieder aufgebaut und zuletzt 2017 umfassend renoviert. Von außen ein denkmalgeschütztes historisches Gebäude, strahlt sie innen hell, freundlich, warm und modern.
Wir laden ein, Glauben zu entdecken
Lernen Sie uns als Gemeinde kennen und wie wir christlichen Glauben leben. Entdecken sie ihre Beziehung zu Gott neu oder festigen Sie ihren Glauben. Durch unsere unterschiedlichen Gottesdienstformate kann sich hier jeder finden und wohlfühlen.
Wir sind nahe und teilen Wege
Zur Kirchengemeinde gehören ganz unterschiedliche Wohnquartiere mit ebenso unterschiedlichen Menschen. Unsere Gemeinde ist offen für ALLE. Auch für Menschen, die Unterstützung und Begleitung brauchen. Die Sorge um jeden Menschen in der Gemeinde liegt uns sehr am Herzen. Hilfen über die Seelsorge hinaus vermitteln wir gerne.
Andacht
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
jeder Monat hat ein eigenes Gesicht. Eigene Prägung. Früher sangen sie im März: Im Märzen, der Bauer die Rösslein einspannt… - Monat der Vorbereitung. Die Äcker wurden fertig gemacht, um zu säen. Lange her. Jeder Monat hat sein eigenes Gesicht. In diesem Jahr: der ganze März: Passionszeit. Fastenzeit. Ja, die gibt’s bei uns Christenmenschen auch. Zeitgleich begann der Ramadan. Muslimische Fastenzeit. Viele wissen darüber mehr als über unsere christlichen Fastenzeiten. Schade!
Wir Christenmenschen bedenken Jesu Weg nach Jerusalem. Führt in den Tod. In die Auferstehung. Neues Leben. Ostern.
Unterwegs begegnet Jesus ganz unterschiedlichen Menschen. Persönlichkeiten. Im Umfeld von Jerusalem Freund:innen: Maria, Martha und Lazarus. Der ist krank. Starb schon vor einigen Tagen schon. Seine Schwestern werfen Jesus vor, er habe rumgetrödelt. War abwesend, als Lazarus starb. Hätte ihn ja wohl retten können. Jesus verweist sie auf die Auferstehung. Sie missverstehen. Denken an die Auferstehung am Ende der Zeit. Jüdischer Glaube. Christlicher Glaube. Dann gehen alle zum Grab. Jesus ist bewegt. Der Evangelist Johannes erzählt von Jesu Zorn. Seiner Wut. Und davon, dass er am Grab weint – Jesus weint (Johannes 11. 35). Sie öffnen das Grab. Jesus betet. Ruft Lazarus aus den Toten. Für ihn: Leben.
Jesus weint – Tränen der Trauer. Um Lazarus. Seinen Freund. Vielleicht auch der Enttäuschung. Dass sie ihn so wenig kennen. So wenig seinem Vater, Gott, vertrauen. Dass sie glauben wie Menschen glauben. Unperfekt. Zu klein. Zu begrenzt. Damals. Heute.
Jesus weint – ungewöhnlich für den Evangelisten Johannes. Er zeichnet Jesus eher als über den Dingen stehend. Näher bei Gott als bei den Menschen. GottSohn eher als MenschenSohn. Und dann diese Begegnungen. Jesus ist wütend. Jesus weint. Ist emotional. Hat Gefühle. Wut. Trauer. Freude. Liebe. Jesus war Mensch. Lebte als Mensch unter Menschen. Ganz und gar. Blieb Gott dennoch unendlich nahe. Sein Sohn. Unser Bruder. Brückenbauer zwischen Gott und Menschen. Brückenbauer zu Gott. Immer wieder neu.
Jesus weint – Ihn dürfen wir mitnehmen. Weitersagen. Den Bruder. Freund. Ihn weiterleben. Im Alltag. Jeden Tag im März. Und an allen Tagen, die kommen. Dazu wünsche ich uns Mut. Glaubwürdigkeit. Liebe.
Bleibe behütet. Dein Seelsorger Wolfdietrich Rasp
Tageslosung
Achtet ernstlich darauf um eures Lebens willen, dass ihr den HERRN, euren Gott, lieb habt. Josua 23,11
Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1. Johannes 5,3
© Protestantische Lutherkirchengemeinde Pirmasens





















